Update: Der zweite Block der Coaching-Ausbildung

11.12.2019 – Am 29. und 30. November hat sich die Gruppe der zweiten Runde der Coaching-Ausbildung für Young Professionals wieder in unserem schönen Institut zusammengefunden. Als erstes haben wir über unsere Peergruppen-Treffen berichtet, die zwischen Block 1 und Block 2 stattgefunden hatten. In lokalen Gruppen von fünf Teilnehmenden hatten wir uns z.B. in einem Café getroffen und einen Text diskutiert, aber auch über die Nachwirkungen des ersten Coaching-Blocks gesprochen.

In Block 2 wurden immer wieder Inhalte aus dem ersten Teil aufgegriffen und vertieft. In vielen Übungen haben wir z.B. das Zuhören und Fragenstellen als Kerntechnik im Coaching weiter ausprobiert und verbessert. Durch die Betonung des achtsamen Zuhörens wurden uns nochmal neue Hinweise gegeben. | Beim achtsamen Zuhören fahren wir den Lärm der eigenen Gedanken zurück und widmen uns mit voller Aufmerksamkeit dem Gesprächspartner.

Bei der Biografiearbeit haben wir nicht nur selbst unseren persönlichen Werdegang reflektiert, sondern uns auch gegenseitig besser kennengelernt. Die Methode soll dem Coachee vor allem helfen, seine persönlichen Ressourcen zu erkennen und wertzuschätzen. | Die eigene Sicht auf die Vergangenheit hat mehr Einfluss auf unser Handeln als das, was „wirklich“ gewesen ist.

Mit der „Timeline“ haben wir eine schöne und bewegungsreiche Methode kennengelernt, mit der wir unserem Coachee helfen können, die nötigen Schritte zum Erreichen seines Ziels zu erkennen. | Es ist wichtig, dass der Coachee zunächst in dem schönen Gefühl „baden“ darf, wenn er sich vorstellt, sein Ziel erreicht zu haben. Bildhafte Sprache und Metaphern helfen, das Zielerleben plastisch werden zu lassen.

Abgeschlossen haben wir den Block mit einem kompletten Coaching, bei dem wir versucht haben, alles bisher Gelernte zu vereinen. Das war ganz schön viel, woran man denken musste, und es gab natürlich auch Momente, an denen wir nicht mehr weiterwussten. Aber unser Co-Coach konnte uns in diesen Situationen weiterhelfen und am Ende haben wir gemerkt, dass die Phasen und Techniken schon viel natürlicher ablaufen als noch vor einem Monat.

Am Samstagnachmittag haben wir den zweiten Teil unserer Coaching-Ausbildung bei einem Gläschen Sekt gemütlich ausklingen lassen und uns in die Weihnachtspause verabschiedet. Im Februar geht es dann weiter mit den Themen Werte und Sinnerleben bei der Arbeit, Berufliche Entwicklung im 21. Jahrhundert und Beratung für berufliche Veränderungen – also wird es vor allem um Fragestellungen gehen, die später in unseren Coachings auftreten könnten. Das ist zumindest, was ich mir darunter vorstelle… Wir werden sehen!

Von Rebekka – Teilnehmerin und Praktikantin