Termine

 

Sa 13.06.2020

Gruppenseminar 1
Schulabschluss - und dann?

Sa 27.06.2020

Gruppenseminar 2
Schulabschluss - und dann?

Sa 29.08.2020

Gruppenseminar 3
Schulabschluss - und dann?

Fr 06. und Sa 07.11.2020

Ausbildungsstart 2020
Coaching-Ausbildung für Young Professionals

 

 

 

Auf dem Weg durch das Leben kommt man immer wieder an Weggabelungen, an denen Entscheidungen für die nächsten Schritte gefordert sind. Manchmal gibt es so viele Fragen, dass man gar nicht weiß welche man zuerst beantworten soll.


In welcher Lebensphase auch immer: 

 

Wir beraten Sie mit Leidenschaft und Expertise

 

zu Themen der persönlichen und beruflichen Entwicklung

für mehr Lebensfreude und Sinnerleben.

 

 

Aktuelles

Ihre und unsere Gesundheit ist uns wichtig. Hier finden Sie unser Hygienekonzept.

  

Unsere Schülerberatung wurde aufgrund der aktuellen Situation verschoben. Die Termine für die Gruppenseminare sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

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Wir bilden Sie weiter.

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Update zur Coaching-Ausbildung: Ein besonderer Abschluss

23.06.2020 – Geplant sollte der vierte und letzte Block der ArsVitae-Coaching-Ausbildung 2019/20 im März stattfinden. Doch dann kam alles anders. (Spoiler Alert: Trotzdem laufen nun 14 neue Coaches frei auf den Straßen herum…)

Wie es vermutlich jede_r in den letzten Monaten in verschiedenen Lebensbereichen erlebt hat, hat die Corona-Pandemie unsere Pläne umgeworfen. Doch das Ausbildungsteam hat flexibel und kreativ reagiert, sodass die angehenden Coaches ihre Ausbildung zwischen dem 16. und 20. Juni 2020 in einer Mischung aus Online-Sitzungen und einem letzten Präsenztermin zum Abschluss bringen konnten.

An drei Abenden traf sich die gesamte Gruppe für je zwei Stunden in einem Live-Meeting mit der Co-Ausbilderin des vierten Blocks Dr. Susanne Scheer. Auf dem Programm standen die Reflexion der eigenen Coaching-Erfahrungen, Einblicke in den Beruf als selbstständiger Coach, verschiedene Kliententypen und das Thema Embodiment. Es war doch überraschend, wie gut die Kommunikation über den Bildschirm funktioniert hat. Wie gewohnt, haben wir in Kleingruppen gearbeitet und sogar körperliche Übungen ausprobiert. | Beim Embodiment bedeutet die Handlungsfähigkeit zu verbessern, die Kopplungen zwischen Geist, Körper und Umwelt zu optimieren.

Besonders spannend war es auch, von den ersten Coachings zu erzählen und zu hören. Trotz der weit verbreiteten anfänglichen Nervosität waren die Rückmeldungen positiv und geprägt von Erstaunen über die eigenen Fähigkeiten und ersten Ergebnisse.

Am Freitag und Samstag kam jeweils die halbe Gruppe unter angemessenen Hygienemaßnahmen im Institut zusammen. Das Wiedersehen an einem Ort tat sehr gut und war gleichzeitig ein wenig wehmütig, da die Gesichter der anderen Hälfte der Gruppe doch vermisst wurden und der Abstand sich manchmal wie eine Barriere anfühlte, die wir am liebsten mit einer Umarmung übergangen hätten – doch auch den eigenen Verführungen zu widerstehen, haben wir in der Ausbildung gelernt.

Mit dem Tetralemma haben wir eine letzte, neue und vielfach angewandte Methode zur Entscheidungsfindung kennengelernt und natürlich direkt ausprobiert. | Bei zwei Entscheidungsalternativen sollte der Blick für die beiden zusätzlichen Möglichkeiten „beides“ und „keines von beidem“ erweitert werden.

Außerdem stand natürlich wieder viel Üben auf dem Programm, wobei wir die Techniken aus den vergangenen Blöcken aufgefrischt und gefestigt haben. Abgeschlossen haben wir mit der gegenseitigen Gestaltung von Zertifikaten, bei denen weniger unsere fachliche Ausbildung, sondern mehr unsere persönliche(n) Entwicklung und Ressourcen im Mittelpunkt standen, die wir im Laufe der gemeinsamen Zeit kennenlernen durften. Mit diesem wohlig-warmen Gefühl von Wertschätzung, Respekt und Erkenntnis standen wir nun plötzlich, vielleicht noch ganz unbemerkt, als Coaches im Raum.

Bis in den Abend hinein hat die kleine Gruppe den Tag und die gesamte Ausbildung bei einem (oder auch mehreren) Gläschen Sekt und in einer Atmosphäre von Zufriedenheit und Dankbarkeit ausklingen lassen.

Auch wenn der Abschied schließlich kommen musste, steht doch eines fest: Wir haben uns nicht zum letzten Mal gesehen! Neben der erstaunlichen Entwicklung vom Interessierten zum Coach und der neu gewonnenen Selbstkenntnis haben wir in den vergangenen Monaten auch tolle Persönlichkeiten kennengelernt und ein Netzwerk aufgebaut, das wir bei einem ungezwungenen Stammtisch weiter ausbauen und genießen wollen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal ganz herzlich bei den Co-Ausbilder_innen Prof. Dr. Bernhard Schmitz, Maria Krauskopf, Kirsten Ewald und Dr. Susanne Scheer für ihre individuellen Einblicke und ihre bereichernden Impulse bedanken. Die Unterstützung und Anleitung durch unterschiedliche, erfahrene Coaches bei jedem Block war wirklich ein Kernstück und Qualitätsmerkmal der Ausbildung.

Die nächste Runde der Coaching-Ausbildung für Young Professionals beginnt im November – dann hoffentlich wieder unter gewohnten Umständen im schönen Institut. Einige wenige letzte Plätze sind noch offen und freuen sich, mit motivierten Coaches-to-be gefüllt zu werden. Alle Infos gibt es hier. Wir wünschen den nächsten Teilnehmenden jetzt schon eine tolle Zeit und den neugeformten Coaches auf ihren ganz individuellen Wegen alles Gute!

Von Rebekka – Teilnehmerin und Praktikantin

 

                   

                                                

                                    

 

 

 

Did you know?

Selbstorganisation ist jetzt wichtiger denn je – und mit diesen Tipps können Sie sie verbessern.

20.04.2020 - Aktuell schwindet die physische Grenze zwischen Arbeit und Familie. Das Homeoffice ist dabei für viele Neuland. Es fehlt an Struktur, Selbstdisziplin und oft auch technischem Knowhow zur digitalen Kommunikation. Eine gute Selbstorganisation kann das Leben in dieser Situation schon leichter machen.

  • Richten Sie sich einen ruhigen Platz ein und gestalten Sie ihn für sich ansprechend. Dabei sollten Sie so wenigen Ablenkungen wie möglich ausgesetzt sein.
  • Erstellen Sie jeden Tag, zumindest am Anfang der Woche, eine To-Do-Liste (z.B. mit Microsoft To-Do, Trello oder Google Keep auch digital möglich). Diese Methode ist am effektivsten, wenn Sie am Ende des Tages/ der Woche prüfen, welche Aufgaben Sie geschafft haben und Unerledigte in die nächste Liste aufnehmen. 
  • Priorisieren Sie Ihre Aufgaben. Unerledigte Aufgaben der letzten To-Do-Liste erhalten eine hohe Priorität. Erwischen Sie sich selbst manchmal beim Prokrastinieren? Dieses Mittel sollte dem entgegenwirken.
  • Setzen Sie sich feste Arbeits- und Pausenzeiten. Dabei können Sie sich an Ihrer üblichen Routine am Arbeitsplatz orientieren. Es hilft, in der Pause den Ort zu wechseln.
  • Stimmen Sie Ihre festgelegten Regeln mit Ihrem_r Lebenspartner_in und Ihren Kindern ab. Wenn möglich, gehen Sie gemeinsam in den Feierabend und lassen Sie die Arbeit in Ihrer Freizeit und Familienzeit ruhen.

Weitere Tipps fürs Homeoffice finden Sie z.B. auf https://karrierebibel.de/Home-Office-Tipps-Regelung-Arbeiten.pdf.

Arbeiten Sie gerne digital? Eine Auswahl an nützlichen Apps, die Sie bei der Selbstorganisation und im Homeoffice unterstützen können, finden Sie hier https://trusted.de/to-do-list und hier https://www.connect.de/ratgeber/apps-home-office-tipps.

Übrigens: Zum Thema Grenzgestaltung in Zeiten von Corona arbeitet ArsVitae gerade an einem Forschungsprojekt… Dazu bald mehr!

 

                                                                    

 

 

 

24. Jahrestagung der GWPs und Bacheloraward

17.03.2020 – Vom 4. bis zum 6. März waren wir zu Gast an der Hochschule für Technik Stuttgart und Teil der 24. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie. Unter dem Motto „Business Transformation - Science meets Practice“ haben wir eine Menge spannender Vorträge und inspirierender Keynotes erleben dürfen. Besonders aufregend war für uns der Vortrag unserer Bachelorandinnen, die mit ihrer Thesis zum Sinnerleben von Berufstätigen beim Bacheloraward angetreten sind und den 2. Platz belegt haben! Darüber freuen wir uns natürlich riesig!
Insgesamt war es ein wunderbares, aufregendes, inspirierendes und geselliges Wochenende und wir freuen uns dabei gewesen zu sein!

 

             

 

    
         
     

Update: Die Coaching-Ausbildung neigt sich dem Ende zu

25.02.2020 – Nach einer längeren Pause fand der dritte Block unserer Coaching-Ausbildung am 07. und 08. Februar 2020 statt. Wow, schon sind wir im Jahr 2020 und vorletzten Block und auch in unserer Entwicklung als Coaches hat sich viel getan.

An diesem Freitag standen die Themen Ressourcenorientierung und die sogenannten „Antreiber“ und „Erlauber“ im Mittelpunkt. Die Techniken haben wir im Lichte der Beratung für berufliche Veränderungen betrachtet, was für uns auch besonders in der Rolle des Coachees in den Übungsphasen bereichernd war.

Eine entscheidende Technik der ressourcenorientierten Handlung, die auch im Alltag zu mehr Positivität verhelfen kann, ist das Reframing. | Durch das Reframing können Situationen so umgedeutet werden, dass sie in einem neuen, positiven Licht erscheinen.

Mit den Antreibern (Kahler, 1977) haben wir eine Theorie kennengelernt, derer wir uns als Coach selbst bewusst sein sollten sowie die der Coachee für sich aufdecken kann, um nachteilige Handlungsmuster zu durchbrechen. | Es ist die Aufgabe des Coaches eine antreiberarme Atmosphäre zu schaffen und mit dem Coachee entsprechende Antithesen (Erlauber) zu suchen.

Am Samstag lag der Fokus noch einmal auf dem beruflichen Veränderungscoaching. Dabei gibt es für den Coachee meist verschiedene Fragen zu klären wie z.B.: Was ist mir bei meiner Arbeit eigentlich wichtig und wo wäre ich bereit Abstriche zu machen? Wo will ich noch hin? Was ist eigentlich das Richtige für mich? | Neben den „großen“ Veränderungen sind immer wieder auch „kleinere“ Übergänge zu meistern.

In mehreren Coachingsessions haben wir geübt, entsprechende Techniken anzuwenden und in bisher Gelerntes zu integrieren und unsere Selbstsicherheit als Coach gestärkt – die wir gut gebrauchen können: Eine Herausforderung werden unsere ersten Coachings sein, die wir individuell mit „echten“ Coachees bis zum nächsten Block durchführen werden.

Im März steht dann auch schon der letzte Block der Coaching-Ausbildung an. Die Themen, mit denen wir abschließen werden, sind Lebenswege und -mythen, Balance von Arbeit und Privatleben, Abschluss von Beratungen und Berufspraxis in beratenden Tätigkeiten.

Ob wir uns am Ende wie frischgebackene Coaches fühlen? Das wird sich zeigen!

Von Rebekka – Teilnehmerin und Praktikantin

 

                       

                   

                                                                                    

 

ArsVitae in der Forschung: Berufliches Sinnerleben

03.02.2020 – Heute zeigen wir euch einen kleinen Teil der Ergebnisse der Bachelorthesis zum Thema Sinnerleben bei Berufstätigen. Sinnerfüllte Menschen sind hoffnungsvoller und optimistischer, sie erfahren sich als kompetenter und selbstbestimmter*. Sinnerfüllung hat auch im beruflichen Kontext nicht zu unterschätzende Auswirkungen: Sind Menschen sinnerfüllt, so steigert das die Arbeitszufriedenheit, das Arbeitsengagement und die berufliche Leistung. Nicht zuletzt ist Sinnerfüllung auch ein Burnout-Schutz. Und das Beste: Mit unserer Studie konnten wir zeigen, dass sich das berufliche Sinnerleben von Menschen anhand eines zweitägigen Trainings steigern lässt - und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht und Berufserfahrung. Jeder Mensch kann also aktiv dazu beitragen, seine berufliche Sinnerfüllung zu steigern! 🙌🏼

Erklärung der Abbildung: EG1 und EG2 haben am Training teilgenommen und konnten ihr berufliches Sinnerleben langfristig steigern. KG ist die Kontrollgruppe, die nicht am Training teilgenommen hat.

*Mehr Infos zur Theorie des Sinnerlebens findest Du hier: Schnell, T. (2016). Psychologie des Lebenssinns. Berlin: Springer.